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Nach dem Maihock gab es keine lange Pause für das Jugend-Team, denn die zweite Edition des Flashmob-Orchesters in Zusammenarbeit mit den Original Raidwanger Dorfmusikanten stand bereits am 4. Mai an. Wieder hatte sich eine Gruppe interessierter Kinder und Erwachsener gefunden, die einmal ausprobieren wollten, wie sich das Musizieren im Orchester anfühlt.

Am Vormittag lernten sie mit Helfern aus der Jugend- und Stammkapelle ihre neuen Instrumente kennen und erlernten erste Töne. Nach dem Mittagessen war dann aber erst einmal Pause angesagt: Bei verschiedenen Spielen lernten sich die Nachwuchs-Musiker besser kennen.

Für das Zusammenspiel natürlich auch sehr hilfreich und dieses wurde anschließend noch einmal besonders geübt. Wozu dient eigentlich eine Dirigentin? Und wie schafft man es zumindest einigermaßen gleichzeitig zu spielen? Diese Fragen, welche auch noch erfahrene Musiker immer wieder beschäftigen, wurden an diesem Nachmittag ausführlich geklärt.

Nach weiterer konzentrierter Probearbeit kam dann endlich der große Augenblick. Im prallgefüllten Studio 1 präsentierte sich das neu formierte Flashmob-Orchester aus Neueinsteigern, Bläserklasse und Jugendkapelle dem Publikum. Mit der Titelmelodie aus "Jurassic Park" und "When the Rhinos do the Rhumba in the Rain" zeigten sie, was in so kurzer Zeit schon zu schaffen ist. Neue Erfahrungen und vor allem ganz viel Spaß - sowohl die Teilnehmer als auch die Organisatoren hatten einen tollen Tag.

Zum ersten Mal veranstaltete der Musikverein Großbettlingen den Hock am 1. Mai und wurde prompt von gutem Wetter begrüßt: Strahlender Sonnenschein lockte zahlreiche Maiwanderer auf den Vorplatz des Forums.

Der Musikverein aus Walddorfhäslach umrahmte den Frühschoppen musikalisch und die Bänke unter dem Maibaum füllten sich schnell. Bei Wurst, Steak, Pommes, Kuchen und kühlen Getränken konnte man den ganzen Nachmittag über gemütlich beisammensitzen.

Die Jugend des Musikvereins gestaltete den zweiten Teil des Programms, beginnen durften die Kinder der Musikalischen Früherziehung. Mit viel Freude tanzten und sangen sie unter dem Maibaum und zeigten, was sie in den vergangenen Wochen geübt hatten. Für diese tolle Vorführung bekamen sie auch ordentlich Applaus.

Im Anschluss übernahm die Jugendkapelle die Bühne und lieferte mit ihrem abwechslungsreichen Programm wie immer gute Unterhaltung für die Anwesenden. Mittlerweile war kein Platz mehr frei und die Stimmung blieb auch gegen Festende großartig.

Der Musikverein Bernhausen spielte zum Ausklang für die Vielen, die auch gegen Abend noch die Sonne genossen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Besuchern für das überaus gelungene Fest! Außerdem gilt ein großer Dank all unseren fleißigen Helfern und dem Bauhof-Team für die Unterstützung beim Stellen des Maibaums. 

Am 15. März war es wieder einmal Zeit, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Vorstand Repräsentation Gerd Wörner konnte vor aktiven und fördernden Mitgliedern, sowie Gemeinderäten von erfolgreichen Veranstaltungen berichten, wie dem in Großbettlingen ausgetragenen Kreisblaskonzert und der traditionellen Winterfeier. Das frühere Waldfest wurde 2018 als Hock am Rathaus fortgeführt und bei der Sichelhängete gab es mit der sehr gut besuchten 80er/90er-Party eine Neuerung.

Auch der Terminkalender für 2019 ist bereits gut gefüllt. Statt dem Hock am Rathaus übernimmt der Musikverein in diesem Jahr den Maihock und veranstaltet weiterhin die gewohnten vereinseigenen Feste. Als besonderer Höhepunkt steht außerdem ein Ausflug in die Schweiz zu einem gemeinsamen Konzert mit den langjährigen Musikfreunden aus Bärschwil an.

Musikfreunde gibt es allerdings auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Mit den Original Raidwanger Dorfmusikanten wurde die Zusammenarbeit im Jugendbereich weitergeführt, weshalb die Jugendkapelle unter der Leitung von Judith Armbruster neben den Veranstaltungen in Großbettlingen auch in Raidwangen auftrat. Zudem wurde gemeinsam das "Flashmob-Orchester" organisiert, das 2019 in Großbettlingen wiederholt werden soll. An einem Tag vom Noten lesen zum Musizieren im Orchester - viele Interessierte haben sich  dieser Herausforderung gestellt und am Abend ein gemeinsames Konzert gegeben.

Auch bei den Mitgliederzahlen gab es Positives zu vermelden: Durch die neu geschaffenen Angebote der Musikalischen Früherziehung und der Musik-Minis erfolgte im Ausbildungsbereich ein deutlicher Anstieg. Ingesamt verzeichnet Nadine Schäfer, Vorständin Verwaltung, einen Stand von 212 Mitgliedern. Dieser setzt sich zur Hälfte aus fördernden Mitgliedern und aus aktiven Musikern zusammen. Das Vorstufenorchester wurde in die nun 16-köpfige Jugendkapelle integriert, während die Stammkapelle aus 48 Aktiven besteht.

Deren Dirigent Jochen Schmid legte in seinem Bericht den Fokus auf den Vereinsgedanken. Füreinander Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig motivieren und mit Freude zusammen musizieren - so soll der Weg in die Zukunft für den Musikverein gelingen. Finanziell wird dieser bereits erfolgreich gegangen, der Vorstand Finanzen Markus Auch konnte auch in diesem Jahr einen deutlichen Gewinn ausweisen. Zwei Schlaginstrumente mussten ersetzt werden, für das aktuelle Jahr sind keine größeren Ausgaben geplant.

Personelle Veränderungen gab es in der Vorstandschaft. Nach langjähriger Tätigkeit als Vorständin Jugend gibt Undine Balz das Amt an Benedikt Thum ab, der ihre Aufgaben gleichberechtigt mit Erik Gebauer übernimmt. Aus dem Gesamtvorstand schieden Johannes Thum und Julika Weldle aus, für sie wurden Erik Gebauer und Saskia Gras neu gewählt. Brigitte Bauer, Michael Thüringer und Marcel Kotschner wurden als Gesamtvorstandsmitglieder bestätigt.

Die Jahreshauptversammlung war auch der Ort, Ehrungen durchzuführen und Danke zu sagen. Ohne zahlreiche Spender, fördernde Mitglieder und Menschen, die bereit sind sich besonders zu engagieren kann ein Verein nicht überleben. Und natürlich braucht es Dirigenten und Musiker, die in ihrer Freizeit zusammen mit Freude Musik machen.

 

Best of – fantastische Winterfeier mit Lieblingsliedern

Auf die Frage nach dem Lieblingslied hat sicher jeder eine Antwort. Und so vielfältig wie diese ausfallen würde, so abwechslungsreich war das Programm der Winterfeier am vergangenen Samstag im Forum der Generationen. Kein Wunder, schließlich wurden die Stücke genau so ausgewählt. Im Vorfeld durften die Musiker abstimmen und präsentierten dann ihre Favoriten beim Jahresabschluss des Musikvereins.

Eröffnet wurde das Konzert von der Jugendkapelle unter der Leitung von Judith Armbruster, die das Publikum mit karibischen Rhythmen und „Antigua Bay“ von Ed Huckeby mal majestätisch, mal tänzerisch an die Strände Antiguas entführte. Träumen war auch während „Fantasia“ von Kurt Gäble ausdrücklich erlaubt. Bei ruhigen, erhabenen Melodien konnten die Zuhörer ihrer Fantasie freien Lauf lassen. „Märchen schreibt die Zeit“ hieß es im folgenden Stück, einem Medley aus „Die Schöne und das Biest“ von Alan Menken, in einem Arrangement von Calvin Custer. In diesem Fall schrieb sie die Geschichte der jungen Belle. Das Jugendorchester ging zunächst mit Belle auf ihren Spaziergang durch das Dorf, stellte den arroganten Gaston vor und landete schließlich bei verwunschenen Gegenständen im Schloss des Biestes - Happy End inklusive.

Legendär wurde es auch bei Freddie Mercurys „Don't Stop Me Now“, arrangiert von Paul Murtha und vom Jugendorchester mit sehr viel Power und musikalischer Qualität vorgetragen. Kein Wunder, saßen mit Maximilian Schlauch und Oskar Stelzer doch auch in diesem Jahr wieder zwei Absolventen des D1-Lehrgangs auf der Bühne; Katrin Schneucker und Enya Stumpe hatten sogar den weiterführenden D2-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Zum Schluss präsentierten die jungen Musiker mit „Blond and Swedish“ von Luigi di Ghisallo und einem an die amerikanische Marschmusik angelehnten Stück noch eine ganz andere Seite von sich und ernteten viel Applaus.

Nach einer kurzen Pause sorgte die Stammkapelle unter ihrem Dirigenten Jochen Schmid mit dem historischen Marsch „Herzog von Braunschweig“ im Arrangement von Siegfried Rundel für einen kraftvollen Auftakt in die zweite Programmhälfte. Anschließend übernahm Judith Armbruster erneut das Dirigentenpult für „La Storia“ von Jacob de Haan. Wie der Name verrät, erzählt das Stück eine packende – jedoch nicht näher definierte – Geschichte und dem Orchester gelang es, die Handlung mitreißend zu präsentieren.

Das Erbe der Kelten ist auf der Schwäbischen Alb teilweise noch sichtbar, am Samstagabend war es mit Kurt Gäbles „Celtic Flutes“ aber vor allem hörbar. Sabine Schmid und Sarah Petermann zeigten sich als herausragende Solistinnen an der Querflöte und verzauberten das Publikum mit nuancenreichem Spiel. Vom Keltenreich ging es ins Schloss des Grafen von Krolock. Jim Steinmans Musik zu „Tanz der Vampire“, gespielt im Arrangement von Wolfgang Wössner, ist nicht nur Musical-Fans bestens bekannt. Das Orchester schwelgte in den Liebesballaden und ließ die Untoten dann mit gewaltigen Klängen aus den Gräbern entsteigen.

Tanz und Ballade - diese Mischung kennt man auch von ABBA, die Thomas Berghoff in seinem Arrangement „Abba Revival“ verewigte. Es gab wohl niemandem im Raum, der sich nicht von der guten Laune der bekannten Hits anstecken ließ. Als Zugabe gab es dann noch eine Premiere: Sandra Fieges Solo mit den Löffeln in Antonín Borovickas „Löffelpolka“, arrangiert von Gerald Weinkopf, war der würdige Abschluss eines großartigen, abwechslungsreichen Abends.

Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder verdiente Vereinsmitglieder geehrt. Norbert Lang, Rudi Kaiser und Gerhard Hübl erhielten die Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Fördernde Mitgliedschaft, Kurt Kolbinger wurde für 40 Jahre die Ehrennadel in Gold überreicht. Mit der Ehrennadel in Bronze für 10-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Annika Freudenschuß und Niko Zimmermann, sowie Schriftführerin Beate Schneucker bedacht, die zusätzlich die Förderermedaille erhielt. Sarah Schnizler wurde für 15 Jahre als Funktionsträgerin im Verein ebenfalls mit der Förderermedaille geehrt. Die Musikerinnen Melanie Bauer, Sandra Fiege und Meike Haase erhielten die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre, genauso wie Brigitte Bauer, die für ihre langjährige Tätigkeit als Verpflegungschefin sowie im Fahnenteam auch die Förderernadel überreicht bekam.

Eine besondere Ehrung gab es für Michael Fronmüller, er erhielt die Ehrennadel in Gold mit Diamant für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft und wurde zudem zum Ehrenmitglied ernannt. Da die diesjährige Winterfeier leider auch sein Abschied aus dem Orchester war, bedankte sich der Verein mit Schwarzwälder Kirschtorte bei einem seiner treusten Mitglieder. Dank gilt allerdings auch den vielen helfenden Händen, die wie immer eine so gelungene Feier erst ermöglicht haben, sowie einem großartigen Publikum.

Der Musikverein Großbettlingen wünscht Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes Neues Jahr!

Gute Laune war schon am Vorabend der Sichelhängete in der Sporthalle geboten: Die Tanzfläche bebte am Samstag unter unzähligen Partygästen, die zu den bekanntesten Hits aus den letzten Jahrzehnten abfeierten. Gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde hatte der Musikverein zum 80s und 90s Flashback eingeladen und die Band „RUN DLC“ aus den eigenen Reihen heizte die Stimmung mit Klassikern aus dieser Zeit ordentlich an. Später übernahm DJ Chapser an seinem Pult und sorgte dafür, dass das gemischte Feier-Publikum bis in die Nacht durchtanzte – mitsingen war beinahe Pflicht.

Schönstes Oktoberwetter begrüßte am Sonntagmorgen die Besucher am und im Forum der Generationen zur Sichelhängete und schon zum Frühschoppen der Blasmusik des TSV Sondelfingen war die Halle fast komplett gefüllt. Auf dem Vorplatz stellten zahlreiche Autoliebhaber ihre Old- und Youngtimer zur Schau. Große und kleine Festbesucher konnten über 150 glänzende Karosserien und klassische Modelle bestaunen, das Highlight war dabei der Nachbau des Reitwagens von Daimler aus dem Jahr 1885.

Innen sorgten die Orchester aus Sondelfingen und Großbettlingen für gute Stimmung, während die Zuhörer mit zünftigen Leckerbissen aus der Küche verwöhnt wurden. Nach dem Frühschoppen präsentierte sich zunächst das Jugendorchester mit seiner Dirigentin Judith Armbruster. Die Jüngsten im Verein zeigten wieder einmal mit viel Freude an der Musik ihr Können und unterhielten das Publikum mit einem munteren Programm. Im Foyer konnten die Besucher dann versuchen, den verschiedenen Instrumenten selbst Töne zu entlocken.

Zur Kaffeezeit übernahm die Stammkapelle, gewohnt abwechslungsreich boten sie den Zuhörern bis zum Festende sowohl klassische Märsche und Polkas als auch moderne Unterhaltung von Helene Fischer bis Michael Jackson. Auch für das junge Publikum, das zeitweise sogar auf der Bühne vertreten war, gab es musikalische Highlights – gewünscht wurde überraschenderweise ein Marsch. Währenddessen gingen traumhafte Tortenkreationen und Crêpes über die Theke, wir möchten uns herzlich für alle Kuchenspenden bedanken!

Es war ein rundum gelungenes Fest dank vieler freiwilliger Helfer und zahlreicher Besucher, die in der Halle und draußen für eine tolle Atmosphäre sorgten.

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